Schönheitsbehandlungen
mit Naturkosmetik

Thema / Naturprodukte

 

Wir setzen auf Kosmetikprodukte, bei denen auf das verzichtet wird, was du und die Umwelt nicht brauchen: Unsere Naturkosmetik-Hersteller des Vertrauens verwenden ausschliesslich natürliche Ingredienzen und hinterlassen dabei so wenig Abfall wie möglich. Naturkosmetik verzichtet auf Parabene, Silikone, Paraffine und synthetische Duftstoffe. Das Resultat sind reine, nachhaltige und natürliche Pflegeserien, mit denen du dir Gutes tust und unseren Planeten schonst.

 

Bei Kosmetikprodukten ist die Liste der Inhaltsstoffe oft lang und unverständlich. Wir bringen etwas Licht in den Fachchinesisch-Dschungel:

 

Naturkosmetik

Bei Naturkosmetik handelt sich um Kosmetika, die zu einem hohen Anteil aus pflanzlichen Inhaltsstoffen bestehen.

 

Biokosmetik

Bei Biokosmetik muss ein hoher Anteil der pflanzlichen Inhaltsstoffe aus biologischem Anbau stammen.

 

Vegane Kosmetik

Vegane Kosmetik enthält keine tierischen oder an Tieren getestete Inhaltsstoffe.

 

Cruelty-free

Bei solchen Produkten dürfen in keiner Phase der Produktentwicklung Tierversuche durchgeführt werden. Ein Produkt kann cruelty-free sein, muss deshalb aber nicht vegan sein. So kann Kosmetika, die nicht an Tieren getestet wurde, beispielsweise Milch oder Honig enthalten.

 

Was nicht in zertifizierter Naturkosmetik drin ist

 

Silikone

Silikone sind kleine Kunststoffpartikel, welche die Natur nur schwer bis gar nicht abbauen kann. Sie sind nachweislich in Pflanzen und Fischen, in Futtermitteln und über die Nahrungskette auch im Menschen nachweisbar. Zudem hindern Silikone die Haut daran, zu atmen und den natürlichen Regenerationsprozess zu vollziehen. Sie wirken nur oberflächlich und besitzen keine pflegende Wirkung.

 

Mikroplastik

Mikroplastik wird aus dem knapp werdenden Rohstoff Erdöl hergestellt und kann genau wie Silikon schwer bis gar nicht abgebaut werden. Vor allem Meeresbewohner nehmen durch die Mikroplastik-Abfälle gefährliche Schadstoffe auf.

 

Paraffine

Paraffine werden meist aus Erdöl gewonnen und sind somit wie Mikroplastik und Silikone eher schwer abbaubar. Im Weiteren stören Paraffine das Gleichgewicht der Haut.

 

Parabene

Parabene sind Konservierungsstoffe, die Bakterien und Pilze abtöten. Es handelt sich bei ihnen um säureähnliche Substanzen, die in vielen unterschiedlichen Verbindungen vorkommen. Parabene werden verdächtigt, den Hormonhaushalt zu beeinflussen und somit vor allem für Schwangere und Jugendliche kritisch zu sein.

 

Synthetische Duftstoffe

Synthetische Duftstoffe können über Atmung und Hautkontakt in den Körper aufgenommen werden. Bei kurzzeitigem Kontakt, wie beispielsweise bei Duschgels, ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich geringer als bei Lotionen. Sie können allergische Reaktionen, Hautreizungen, Übelkeit oder Schwindel auslösen.

 

Polyethylenglycole (PEGs)

Polyethylenglycole (PEGs) stecken in vielen konventionellen Kosmetikprodukten, als Emulgatoren, Rückfetter und Waschsubstanzen. Besonders ihre Eigenschaft Fette und Flüssigkeiten zu verbinden, macht sie zu einem gängigen Inhaltsstoff in herkömmlichen Kosmetikprodukten wie Cremes, Deos, Shampoos oder Zahnpasta. Ihr Grundstoff ist das Erdölderivat Ethylenoxid. Naturkosmetikhersteller verzichten grundsätzlich auf den Einsatz von PEGs und verwenden als Ersatz beispielsweise milde Zuckertenside.

 

 

Die wichtigsten Naturkosmetik-Siegel

 

Naturkosmetik von herkömmlicher Kosmetik zu unterscheiden ist sehr schwierig. Da helfen Siegel, die Kosmetik auf Grundlage von verbindlichen Standards und Kriterien als Naturkosmetik deklarieren. Hier sind die wichtigsten kurz erklärt:

 

BDIH: Das weitverbreitete Siegel gibt an, dass rein natürliche Rohstoffe wie pflanzliche Öle oder Fette, natürliche Kräuterextrakte oder Aromen aus kontrolliert biologischem Anbau für die Herstellung des Kosmetikproduktes verwendet werden.

 

Natrue: Dieses Siegel steht für die strengsten Richtlinien bei Naturkosmetik. Es wird unterschieden zwischen Naturkosmetik, Naturkosmetik mit Bio-Anteil und Biokosmetik. Letzteres Siegel schreibt vor, dass mindestens 95 Prozent der Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischer Landwirtschaft sind und/oder aus kontrollierter Wildsammlung. Synthetische Duft- oder Farbstoffe oder Erdölderivate sind absolut tabu und selbst die Verpackung wird, ähnlich wie auch beim BDIH-Kosmetik-Siegel, kritisch betrachtet.

 

Demeter: Demeter, bekannt für Produkte aus biologisch-dynamischer Landwirtschaft, legt für zertifizierte Naturkosmetik fest, dass mindestens 90 Prozent der verwendeten landwirtschaftlich erzeugten Zutaten aus Demeter-Produktion kommen.

 

Ecocert: Das Label des europäischen Zertifizierungsverbandes für ökologische Agrarprodukte tragen Produkte, deren Inhaltsstoffe zu mindestens 95 Prozent rein natürlichen Ursprungs sind.